Vorgeführt wird am Freitag Abend, den 29. Mai '26 in dem kleinen Kinosaal des Laemmle Kino im Schloss Grosslaupheim, vielen bekannt aus Filmvorführungen des Museum zur Geschichte der Christen und Juden. Er wartet mit einer sehr gemütlichen Atmosphäre, jedoch mit nur 30 Plätzen auf.
Es gibt zwei Vorführungen: Um 18:00 und 20:00.
Die Karten gibt es für 8,00 € ab 17:30 h bzw. 19.30 h an der Abendkasse.
Karten können unter reservierung@carls-kino.info vorbestellt werden. Bitte geben Sie die gewünschte Vorstellung an (Film, Tag, Uhrzeit). Sie erhalten bei Maileingang eine Reservierungsbestätigung. Die Karten müssen eine viertel Stunde vor der Vorführung an der Abendkasse abgeholt werden, danach gehen sie in den freien Verkauf.
Kurzinhalt
Mystery, FSK 12, 94 min
Ein Magier (Crispin Glover) auf der Durchreise sucht eine Bleibe für die Nacht – doch was als einfache Rast beginnt, wird zur surrealen Odyssee ohne Ende. Die mürrische Rezeptionistin ist noch harmlos gegen den alten Mann, den der Magier in seinem Zimmer unter seinem Bett entdeckt. Oder gegen die Putzkraft, die seinem Kleiderschrank entsteigt. Ehe er sich versieht, marschiert eine Blaskapelle aus den Wänden, und das Hotel entpuppt sich als ein Labyrinth aus endlosen Korridoren, verwinkelten Treppen und absurden Regeln.
Schnell wird klar: Verlassen ist keine Option. Je mehr der Gast sich gegen die Logik des Ortes wehrt, desto mehr wird er in die bizarre Welt des Hotels hineingezogen. Er begegnet Anton (Jan Gunnar Røise), einem Küchenhelfer, der seit einer Ewigkeit darauf wartet, zum Eierquirler befördert zu werden, und einer Gesellschaft von skurrilen Bewohnern, die sich längst mit ihrem Dasein in der ewigen Zwischenwelt arrangiert haben. Während die Realität immer weitere Abstriche machen muss, wird der Gast unfreiwillig zur Schlüsselfigur eines unergründlichen Machtgefüges. Ist er der Befreier, für den ihn manche halten, oder nur ein weiterer Gefangener in einem System, das sich jeder Logik entzieht? Ein kafkaeskes, visuell überwältigendes Kino-Enigma, in dem die Grenzen zwischen Traum, Alptraum und Gesellschaftssatire verschwimmen.